Fr

14

Okt

2016

Aphorismen

Nicht was man geschafft hat zählt, sondern dass man zu schaffen sucht.

 

Wichtiger als der Fortschritt selbst ist das daran arbeiten. 

 

Erfolg ist weder eine Sache des Tages oder der Woche. Mit Zeit  hat er nichts am Hut. 

 

Die Schnecke ist nicht das Sinnbild des Fortschritts, sondern der Zeitlupe und Kleinarbeit; der Zeitlupe, weil sie so langsam vorankommt; der Kleinarbeit, weil jeder ihrer Schritte notwendig ist. 

 

Das Symbol des Fortschritts ist das Kleinkind, weil es sich ständig anstrengt. 

 

Musik ist zu schade, um sie der Eitelkeit zu überlassen, und Politik ist zu folgenreich, um sie dem Ehrgeiz zu überlassen. 

 

Es ist richtig , Fehler besser spät als nie zu korrigieren. Besser ist es, sich früh mit ihnen zu beschäftigen. Ein Meister vermeidet sie ganz.

 

Es ist nicht entscheidend ob man Profi oder Amateur ist, sondern wie sehr man sucht.

 

Meisterschaft ist kein Schoßhündchen, sondern ein edler Jagdhund.

 

Kunst hilft uns unser Leben zu meistern.

 

Das Leben ist ein Prozess, kein Zustand.

 

Kunst ist Alltag, lebt im Alltag, belebt den Alltag, ist nicht museal und braucht kein Museum. Sie kann alles veredeln, selbst ihr Museum.

 

Kunst ist nicht bedeutungsschwer, sondern die  Leichtigkeit des Seins wie ein Strauß Blumen.

 

Kunst ist edel, aber nicht elitär; weshalb sich die Elite mit ihr zu schmücken sucht.

 

Kunst kann man nicht kaufen. Sie hat keinen Preis, ist kostenlos. Kunst zu kaufen ist wie Luft zu kaufen, wie das Leben selbst. Manch einer ist so arm dran, dass er sogar sein eigenes Leben kaufen will. 

 

Ihr Kauf macht die Kunst zu Schmuck. Doch manch ein Sammler schafft neue Kunst. Selbst wenn er nur ein einziges Kunstwerk erwirbt. Und jeder kann Sammler sein.

 

Kunst ist Überfluss wie das Leben. 


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